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SPD-Ortsverein Bad Freienwalde.

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Neuer Rasentraktor benötigt

 

Bad Freienwalde (MOZ) Um sich ein Bild über die aktuelle Situation des SV Jahn in Bad Freienwalde zu machen, veranstaltete der SPD-Ortsverein seine Mitgliederversammlung am Dienstagabend in den Räumlichkeiten des Vereins. Der SPD-Ortsverein wolle einmal jährlich einen Verein besuchen, erklärte Udo Schonert, Vorsitzender des Ortsvereins.

 

Tony Friedrich, stellvertretender Vorsitzender des SV Jahn, informierte die Anwesenden über den Stand des Vereins. Eines der derzeit großen Projekte sei der Stadionausbau, wofür der Verein Fördergelder vom Land erhalte, so der Stellvertreter. Im Zuge des Umbaus erhalte der Verein auch eine neue Aschenbahn. "Wir können Schulen und anderen Einrichtungen dann ganz andere Möglichkeiten bieten", so Friedrich.

Tony Friedrich ging auch auf den Wasserschaden im vergangenen Jahr ein. "Für uns ist es ein Glück gewesen, dass wir diesen Schaden hatten und nun ein gut saniertes Gebäude haben", betonte er. Auch mit der wachsenen Mitgliederzahl gibt es eine positive Entwicklung. Insgesamt 478 Mitglieder hat der Verein laut Friedrich inzwischen. Außerdem gebe es mit Basketball eine neue Sektion.

Aber für den SV Jahn gibt es auch neue Einschränkungen, mit denen der Vorstand zurecht kommen müsse. Mittel zur Unterhaltung des Stadions seien gekürzt worden, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende. "Wir müssen nun eigene Finanzierung mit einfließen lassen."

Sorge bereite dem Verein der Rasentraktor, so Friedrich. Der derzeitige sei alt und werde nicht mehr lange halten. "Wir hoffen auf die Unterstützung von der Stadt." Zwischen 9000 und 10000 Euro müssten in ein neues Gerät, das lange hält, investiert werden. "Die Idee des Rasentraktors werden wir in den Ausschüssen diskutieren, um eine Lösung für das nächste Jahr zu finden", kündigte Schonert an.

Thema während des Abends war auch der Verlust von etwa 20000 Euro, der auf den Diebstahl einer ehemaligen Kassenwartin zurückzuführen ist. Die Beschuldigte hat laut Schonert den Schaden zugegeben und ist bereit, diesen in Raten zu begleichen.

"Das Geld werden wir sicher nicht komplett zurückbekommen", sagte Tony Friedrich. Zu den Gründen, wie es dazu kommen konnte, sagte er, dass Kontrollmechanismen immer vorhanden seien, aber teilweise auch ein großer Vertrauenszuschuss. "Da wird teilweise die Kontrolle verschwunden gegangen sein", vermutete der Stellvertreter.

 

BIRTE FÖRSTER , 20.10.2016 RED. MOZ BAD FREIENWALDE, WWW.MOZ.de

Veröffentlicht am 05.11.2016

Ortsverein; Sommergrillabend :

Sommerabend und ein Treffen am Grill

SPD-Ortsverein Bad Freienwalde lud zum traditionellen Sommerfest ein / Landtagsabgeordnete Jutta Lieske zu Gast

 

Artikel vom: 23.07.2016

Bad Freienwalde (ma). Zirka 20 Mitglieder des SPD-Ortsvereins und der Fraktion fanden sich am Dienstagabend zum Sommerfest auf dem Hof der Fleischerei Gärtner ein. Der vermutete Regen blieb aus und so wurden die Bänke und Tische schnell ins Freie geräumt. Die Genossen hatten sich die Landtagsabgeordnete Jutta Lieske eingeladen und auch die Fraktionsvorsitzende der Wriezener Sozialdemokraten, Jutta Werbelow, schaute vorbei. Der Vorsitzende des Bad Freienwalder Ortsvereins, Udo Schonert, hob die Erfolge der Fraktion und des Orstvereins bei der Sicherung des Kurortstatus hervor. Er lobte ausdrücklich den Einsatz von Landrat Gernot Schmidt (SPD), der sich mehrfach bei der Gesundheitsministerin Diana Golze für den Titel eingesetzt hätte. Er sprach auch die noch offenen Forderungen zum Titelerhalt an, die an die Kurstadt gestellt wurden. Die SPD-Ortsgruppe und die SPD-Fraktion, zu der auch Günter Wartenberg von den Grünen gehört, wollen die Prozesse weiterhin positiv und kritisch begleiten. Jutta Lieske brachte die Landespolitik mit zum Grillabend. Sie informierte über ihre Arbeit in der Landtagsfraktion, so über die gerade erst verabschiedeten Leitlinien der Kreisgebietsreform. Bis zum Ende der Legislaturperiode solle dabei alles in trockenen Tüchern sein. Sie bot an, für einen gesonderten Abend speziell zu diesem Thema zur Verfügung zu stehen. Jutta Lieske lobte ausdrücklich den schönen Festumzug zur 700-Jahrfeier. Das sei ein Zeichen, dass der Zusammenhalt der Gemeinde immer noch organisiert werden könne. Fleischermeister Ulf Gärtner nutzte das Stichwort Festumzug, um seinen Unmut darüber zum Ausdruck zu bringen, dass er als ortsansässiger Gewerbetreibender und Traditionsbetrieb nicht gefragt, nicht beteiligt wurde und dass ein entsprechender Auftrag nach Wriezen ging. Wolfgang Mühlenhaupt wiederum kritisierte, dass der Bürgermeister mit dem Scheckheft unterwegs sei und Geld verstreue: „Kurtheater, Bahnhof, Post - die Liste ist lang. Für die gesundheitstouristische Entwicklung Fehlanzeige.“

Quelle: Eberswalder Blitz

Veröffentlicht am 23.07.2016

Ortsverein; Neuer Vorstand gewählt :

Unser SPD-Ortsverein Bad Freienwalde hat in seiner Sitzung am 26.04.2016 einen neuen Vorstand gewählt.

Hannelore Dux hat Ihr Amt als Finanzvorstand niedergelegt und wurde von allen für ihre 14-jährige ausgezeichnete Arbeit gewürdigt. Ortsvereinsvorsitzender Udo Schonert überreichte ihr, unter Beifall, eine Anerkennung als Dankeschön.

Zum Vorsitzenden wurde Udo Schonert wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter Wolfgang Mühlenhaupt wurde bestätig. Für die Finanzen wird jetzt Thomas Scheffler zuständig sein. Als Beisitzer agieren Ulf Gärtner und Frank Vettel.

Veröffentlicht am 29.04.2016

Weiteres Schreiben ans Ministerium geschickt

Bad Freienwalde (MOZ) Der Ortsverein der SPD in Bad Freienwalde reagierte bei der jüngst stattgefundenen Versammlung positiv auf die Stellungnahme zur drohenden Aberkennung des Prädikats Moorheilbad, die Bürgermeister Ralf Lehmann Anfang der Woche an das Brandenburger Gesundheitsministerium geschickt hatte. "Die Verwaltung hat sich bewegt und den scharfen Ton aus dem Schreiben herausgenommen", sagte Fraktionsvorsitzender Udo Schonert. Dem pflichtete auch Detlev Wieland bei: "Ich finde es gut, dass Sie sich von Ihrem Sockel runterbewegt haben", sagte er. Der neue Entwurf sei viel besser, merkte der Stadtverordnete an.

Der SPD-Ortsverein plant indessen, ein eigenes Schreiben ans Ministerium nach Potsdam zu schicken. Stadtverordneter Reinhard Schmook hat dieses neue Schreiben verfasst. "Ich denke, dass die SPD-Fraktion klarmacht, dass wir auf keinen Fall auf das Prädikat Moorheilbad verzichten wollen, da es unser Markenzeichen ist", so Schmook.

Während der Versammlung las Reinhard Schmook das Schreiben vor. "Wir haben uns als Stadtverordnete bemüht, die Vorlage umzusetzen und sind ein gutes Stück vorangekommen", heißt es in der Stellungnahme der SPD-Fraktion. Ihnen sei bewusst, dass manches auf dem Weg zum Kurheilbad nachgeholt werden müsse, führt er in dem Schreiben aus. Verbunden ist das Ganze mit der Bitte, der Stadt noch eine Frist von zwei Jahren einzuräumen.

Auch wenn die SPD-Fraktion das Schreiben des Bürgermeisters grundsätzlich unterstützt, sieht sie einige Punkte darin kritisch. Das vom Bürgermeister erwähnte Vorhaben, im Kurviertel einen Beherbergungsbetrieb mit Saunalandschaft zu errichten halten die Mitglieder für wenig realistisch. "Da wird etwas versprochen, was schwer einzuhalten ist", sagte Reinhard Schmook. Er plädierte dafür, die Möglichkeiten, die die Stadt hat, realistischer einzuschätzen.

Bürgermeister Ralf Lehmann, der zur SPD-Ortsvereinsversammlung gekommen war, befürwortete die zusätzliche Stellungnahme der SPD. Er betrachte es als weitere Bekräftigung, sagte er. Die Stadt habe eine andere Perspektive eingenommen, um deutlicher zu zeigen, mit welchen Vorhaben das Prädikat Moorheilbad erhalten werden könne. "Es sind Ansätze entwickelt worden, die jetzt verfolgt werden müssen", sagte der Bürgermeister.

BIRTE FÖRSTER 20.03.2016 
RED. BAD FREIENWALDE, FREIENWALDE-RED@MOZ.DE

Veröffentlicht am 21.03.2016

Noch 210 neue Flüchtlings-Plätze 

Bad Freienwalde (MOZ) Die Unterbringung von Geflüchteten beschäftigt hierzulande noch immer viele Menschen. Bei der SPD-Mitgliederversammlung wurde das Thema am Mittwochabend in Bad Freienwalde diskutiert. Thomas Berendt, Pressesprecher des Landkreises, gab einen Überblick über die aktuelle Situation.

Das Thema Flüchtlinge bewege die Menschen noch immer sehr, brachte Udo Schonert, Vorsitzender der SPD-Fraktion, es bei der Mitgliederversammlung auf den Punkt. Dabei bezog er sich auch auf den Ausgang der Wahlen, die am Sonntag in drei verschiedenen Bundesländern stattgefunden hatten, und das Erstarken der AfD. "Aber Menschen verlassen nicht ohne Grund ihr Land", gab er zu bedenken.

Thomas Berendt schilderte im Rahmen der Versammlung die Situation in Bad Freienwalde und in Märkisch-Oderland insgesamt. Dabei verwies er auch auf positive Entwicklungen. "Wir haben in Bad Freienwalde zwei Unterkünfte, die gut angenommen werden", sagte er. Bei den Einwohnerversammlungen im Vorfeld hätten die Bürger oft ihre Ängste und Sorgen zum Ausdruck gebracht. Im Nachhinein hätten sich die Sorgen aber oftmals relativiert, ist sein Eindruck. Viel Hilfsbereitschaft hätte es vor Ort zudem gegeben. "Die Ablehnung schwindet mit zunehmendem Kontakt zur Bevölkerung", sagte Thomas Berendt.

Der Pressesprecher reagierte damit auf die Bedenken eines SPD-Mitglieds, dass es durch die große Anzahl an Geflüchteten in Bad Freienwalde und Umgebung zu Problemen kommen könne.

Die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge hat auch in Märkisch-Oderland inzwischen deutlich abgenommen. Derzeit handele es sich bei den ankommenden Flüchtlingen ausschließlich um Familienzusammenführungen, die sich wöchentlich im einstelligen Bereich befinden, erklärte der Pressesprecher. Im Oktober wurden in Märkisch-Oderland laut Thomas Berendt zeitweise noch etwa 200 Flüchtlinge pro Woche untergebracht.

Zu Beginn dieses Jahres habe der Landkreis eine Prognose aufgestellt, wieviele Flüchtlinge im Laufe des Jahres noch zu erwarten sind, um festzustellen, wieviele Kapazitäten noch gebraucht werden. Die Zahl beläuft sich auf 190. Zwei Unterkünfte werden daher in nächster Zeit noch eröffnet. In Kunersdorf sollen 110 und in Lüdersdorf 80 Geflüchtete untergebracht werden. In Kunersdorf sollten nach Möglichkeit wieder Familien untergebracht werden, erläuterte der Pressesprecher. Weiterer Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten bestehe derzeit nicht. Seit Anfang des Jahres sei die Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten abgeschlossen. Dennoch erhalte der Landkreis noch regelmäßig Angebote, sagte Thomas Berendt.

Derzeit befinden sich in den Gemeinschaftsunterkünften in Märkisch-Oderland laut Berendt 1980 Geflüchtete. 534 Personen, die dort untergebracht sind, haben ihre Aufenthaltserlaubnis erhalten. Im Oderlandhaus in Schiffmühle leben laut Berendt derzeit insgesamt 64 Personen, darunter 47 Erwachsene und 27 Kinder. Seitdem die Balkan-Länder im vergangenen Jahr als sichere Herkunftsländer eingestuft wurden, ergibt sich die Zusammensetzung der Nationalitäten wie folgt: Etwa ein Drittel bis ein Viertel der Geflüchteten stamme aus Syrien, andere kämen unter anderem aus Afghanistan, dem Irak oder afrikanischen Staaten wie Somalia.

Nicht bei allen sei bislang die Nationalität geklärt, da nicht mehr alle über ihre Papiere verfügen, so der Pressesprecher. Beim Großteil der Bewohner sei diese aber bereits bekannt, so Thomas Berendt. Beim Gespräch über die Herkunft werden Fragen zu Dialekten und anderen Fakten aus der angegebenen Heimat gestellt. Auf diese Weise würde die angebene Nationalität des Geflüchteten jeweils überprüft werden, erklärte er. Auch das Thema Abschiebung kam bei der Mitgliederversammlung zur Sprache. Im vergangenen Jahr seien 125 Personen zurückgeführt oder abgeschoben worden, erklärte der Pressesprecher.

Detlev Wieland (SPD) erkundigte sich, ob der Landkreis einen Einfluss auf die Verteilung der Flüchtlinge hat. "Wir können entscheiden, welche Person in welche Unterkunft kommt", so Berendt.

Birte Förster 17.03.2016
Märkische Oderzeitung, Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

Veröffentlicht am 21.03.2016

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