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Kommunalpolitik:
Im Hinblick auf die am 28. September 2025 stattfindende Wahl eines neuen Bürgermeisters für Bad Freienwalde teilt der SPD-Ortsverein Bad Freienwalde mit, dass die SPD keinen eigenen Kandidaten aufgestellt hat.
Trotzdem sind wir bereit, einen Kandidaten zu unterstützen, der neue Impulse für die Stadtentwicklung setzt und nicht am Weiter so festhält. Er muss entscheidend dazu beitragen, dass die Spaltung in der Stadtverordnetenversammlung und auch in der Stadtbevölkerung aufgehoben wird, indem er integriert und moderiert, statt durch sein Wirken neue Gegensätze heraufzubeschwören.
Die drei Bewerber um das Wahlamt des Bürgermeisters nutzen bereits die Möglichkeiten, ihre Programme vorzustellen und mit konkreten Vorstellungen an die Wählerschaft in der Stadt mit ihren sechs Ortsteilen heranzutreten.
Daraus ist zu ersehen, dass die Kandidatin der CDU, Frau Heidemann, keine wesentlich neuen Ansätze verfolgt, sondern eher der bisherigen Linie des Bürgermeisters folgt. Das kann man auch aus ihren Redebeiträgen in der Stadtverordnetenversammlung entnehmen.
Den Kandidaten der AFD, Herrn Vettel, kennen wir zu wenig, um uns ein abschließendes Urteil über seine Eignung als Bürgermeister bilden zu können.
Der dritte Kandidat, Herr Terei, ist als Bad Freienwalder in der Stadt gut vernetzt und ehrenamtlich überdurchschnittlich engagiert. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bad Freienwalde Tourismus GmbH hat er bereits einiges mit auf den Weg gebracht, um den Tourismus in der Kurstadt anzukurbeln und für die Stadt als gern angesteuertes Besuchsziel zu werben. Die Stadt wirtschaftlich, sozial, touristisch und kulturell besser als bisher aufzustellen sind Aufgaben, die wir am ehesten Herrn Terei zutrauen.
Nach über 30 Jahren Amtszeit des bisherigen Bürgermeisters Lehmann braucht Bad Freienwalde einen Neuanfang auf wichtigen Entwicklungsfeldern und auch die Schaffung einer effektiven Verwaltungsstruktur im Rathaus, in der die Mitarbeiter motiviert an den vielfältigen Verwaltungsaufgaben der Stadt zum Wohle ihrer Bürger arbeiten.
Deshalb kommt es bei der Bürgermeisterwahl darauf an, die Stelle so zu besetzen, dass von dort die richtigen Impulse zur künftigen Entwicklung der ältesten Kurstadt der Mark Brandenburg, einschließlich ihrer Ortsteile, ausgehen.
Im Auftrag der Mitgliederversammlung
Thomas Scheffler
Ortsvereinsvorsitzender
Bad Freienwalde, im September 2025
Veröffentlicht am 22.09.2025
Kommunalwahl
Klatsche für drei Parteichefs
MOZ FRW: Steffen Göttmann / 31.05.2019
Bad Freienwalde (MOZ) Der Wahlausschuss der Stadt Bad Freienwalde hat am Mittwochnachmittag das Wahlergebnis bestätigt. Für Diskussionen sorgte ein Paket von 65 Briefwahlunterlagen, die die Post erst am Dienstagvormittag bei der Wahlbehörde ablieferte. Es lässt sich nicht nachvollziehen, ob die Post die Briefkästen zu spät geleert hat oder ob die Unterlagen zu spät in die Kästen eingeworfen wurden. Letztlich folgte der Wahlausschuss der Empfehlung des Kreiswahlleiters, die 65 Briefe mit 195 Stimmen für ungültig zu erklären.
Letztlich habe sich jeder Briefwähler darum zu kümmern, dass sein Brief bis Sonntag, 18 Uhr, bei der Wahlbehörde ankommt, sagte Henning Höhne, Mitglied des Wahlausschusses. Eine Überprüfung habe ergeben, dass die Unterlagen niedrige Nummern hatten und schon früh ausgereicht wurden, sagte Wahlleiterin Anja Neumann-Körber. "Sie lagen damit bis zu zweieinhalb Wochen beim Wähler und hätten längst abgeschickt werden können", ergänzte sie.
An dem von der MOZ bereits bekannt gegebenen Wahlergebnis bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung hat sich nichts geändert. Die Wahlbeteiligung liegt einschließlich der Briefwahl bei 50,7 Prozent. Jetzt steht die Sitzverteilung fest und wer in die Stadtverordnetenversammlung einzieht.
Für die Linke (20,1 Prozent, vier Sitze): Marco Büchel (1839 Stimmen), Jörg Grundmann (397), Angela Hannemann (224), Vera Wesner (178); für die SPD (7,3 Prozent, zwei Sitze): Reinhard Schmook (472), Sabine Gärtner (222); für die CDU (10,1 Prozent, drei Sitze): Ralf Lehmann (619), Dieter Bosse (260), Olaf Schröder (238); für die AfD (12,2 Prozent, drei Sitze): Lars Günther (975), Hans-Joachim Kams (460), Alexander Greulich (301); für Bündnis 90/Die Grünen (3,7 Prozent, ein Sitz): Evelyn Faust; für die FDP (7,8 Prozent, zwei Sitze): Peter Glaetzner (230), Wolfgang Schure (205); für die Wählergruppe Inselgemeinden (5,5 Prozent, ein Sitz): Petra Lunow (338); für die Wählergruppe NCC (4,7 Prozent; ein Sitz): Uwe Bahr (299); für "Kurstadt für alle" (3,5 Prozent, ein Sitz): Martin Podoll (210); für den Einzelwahlvorschlag Göcke (4,2 Prozent, ein Sitz): Katja Göcke (654), für die Wählervereingung 2019 (13 Prozent, drei Sitze): Detlef Malchow (752), Bettina Mühlenhaupt (315), Nico Baumgärtner (273).
Bei der CDU wird Bürgermeister Ralf Lehmann sein Mandat wohl nicht annehmen, so dass den Stimmen nach Paul-Eric Lipinski vom Vorstand des CDU-Stadtverbands nachrücken wird. Die etablierten Parteien mussten Federn lassen. Auffallend ist, dass die städtischen Parteichefs und bisherigen Fraktionsvorsitzenden Hanno Hemm (CDU), Udo Schonert (SPD) und Joachim Fiedler (Linke) nicht mehr genug Stimmen bekamen, um ein Mandat wahrzunehmen. Die Bürger haben das Parlament deutlich verjüngt. Die Zahl der Stadtverordneten, die im Arbeitsleben stehen, hat sich erhöht.
Veröffentlicht am 14.06.2019
Wir werden dafür kämpfen, dass:
Deshalb wählen Sie die Kandidaten der SPD Bad Freienwalde!
Veröffentlicht am 18.12.2018